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KIA EV2: Preise von 26.600 Euro bis 37.190 Euro

Endlich rückt KIA mit den Preisen für den neuen, kleinen EV2 raus. Und ich finde, die gehen voll in Ordnung für den 4,06 Meter kurzen City-Flitzer mit bis zu 403 Liter Ladevolumen.

Los geht’s mit oben erwähnten 26.600 Euro für den KIA EV2 Light mit 42,2-kWh-Akku und bis zu 317 Km Reichweite. Angetrieben wird er von einem 146,5 PS starken Elektromotor an der Vorderachse. Der Verbrauch soll sich bei 15,5-15,1 kWh auf 100 Km einpendeln (nach WLTP). Es folgen die Ausstattungslinien Air, Earth und GT-Line. Besonders interessant: Die Modell mit größerem Akku (61 kWh, bis zu 453 Km nach WLTP) haben mit 135 PS bzw. 99,6 kW weniger Leistung als die Varianten mit kleinem Akku.

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Bestellt werden kann der KIA EV2 laut Hersteller ab sofort. Ausgeliefert werden allerdings erst einmal Modelle mit kleinem Akku und Air- sowie Earth-Ausstattung ( ab April), im Juli folgen dann die Varianten mit großem Akku (inkl. GT-Line). Das günstigste Einstiegsmodell ziert sich noch etwas und wird dann als KIA EV2 Light im Oktober nachgeschoben.

Die Preise des neuen, kleinen Elektro-SUVs gestalten sich wie folgt:

KIA EV2 Light (Kleine Batterie, Viersitzer): 26.600 Euro
KIA EV2 Air (Kleine Batterie, Fünfsitzer): 28.990 Euro
KIA EV2 Air (Große Batterie, Fünfsitzer): 33.490 Euro
KIA EV2 Earth (Kleine Batterie, Viersitzer): 31.590 Euro
KIA EV2 Earth (Kleine Batterie, Fünfsitzer): 31.290 Euro
KIA EV2 GT-Line (Große Batterie, Viersitzer): 37.190 Euro
KIA EV2 GT-Line (Große Batterie, Fünfsitzer): 36.890 Euro

Was diese Spielerei mit Vier- und Fünfsitzer zu bedeuten hat, erschließt sich mir nicht ganz. Und warum es gerade das Einstiegsmodell nur als Viersitzer gibt, müssen wir auch erst mal in Erfahrung bringen. Wer Interesse am neuen Kleinen hat, der kommt hier direkt zum Konfigurator.

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Der EV2 misst 4,06 Meter in der Länge und ist damit 24 Zentimeter kürzer als der EV3. Beim Radstand fällt der Unterschied jedoch deutlich geringer aus: Hier fehlen lediglich rund 11,5 Zentimeter. Auch in der Breite ist das kleinere Modell etwas kompakter. Beim Kofferraumvolumen mit aufgestellten Rücksitzen liegt der EV2 überraschend nah am größeren Bruder; Angaben zum maximalen Ladevolumen stehen allerdings noch aus. Zusätzlich verfügt der Wagen über einen sogenannten Frunk, zu dessen Größe bislang ebenfalls keine offiziellen Daten vorliegen.

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Optisch orientiert sich das Serienmodell stark an der zuvor gezeigten Studie. Die Form wirkt insgesamt recht kantig, was vermutlich dem Platzangebot im Innenraum zugutekommt. Auffällig ist zudem die markante „Star Map“-Lichtgrafik, die ähnlich wie bei anderen Elektroautos der Marke gestaltet ist. Am Heck stechen besonders die ungewöhnlich tief angebrachten Rückleuchten hervor. Schwarz abgesetzte Radläufe verleihen dem Fahrzeug einen robusten Charakter und sollen im Stadtverkehr vor kleinen Remplern schützen. Die ebenfalls präsentierte GT-Line-Version unterscheidet sich unter anderem durch modifizierte Schweller, veränderte Stoßfänger sowie eigenständige Felgen.

Im Innenraum soll eine entspannte Atmosphäre entstehen, obwohl das Fahrzeug für den urbanen Einsatz gedacht ist. Die Display-Anordnung ähnelt der anderer Elektro-Modelle des Herstellers: Zwei Bildschirme mit jeweils 12,3 Zoll bilden das zentrale Anzeige- und Infotainmentsystem, dazwischen sitzt ein zusätzliches 5-Zoll-Feld für die Klimabedienung. Eine Ambientebeleuchtung zieht sich über das Armaturenbrett bis in die Türen und blinkt beim Setzen des Blinkers sogar im Takt mit.

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Trotz seiner kompakten Außenmaße soll der EV2 innen großzügig ausfallen. Dazu tragen optional verschiebbare Rücksitze bei. Neben einer Version mit fester Rückbank für fünf Personen wird auch eine Vier­sitzer-Variante mit verschiebbarer Fondbank angeboten. In dieser Ausführung lassen sich die beiden hinteren Sitze jeweils um bis zu 73 Millimeter verschieben, außerdem kann die Lehnenneigung angepasst werden. Dadurch unterscheiden sich auch die Ladevolumen: Beim Fünfsitzer fasst der Kofferraum 362 Liter, während der Viersitzer bei ganz nach vorne geschobenen Sitzen auf 403 Liter kommt. Angaben zum maximal möglichen Ladevolumen fehlen bislang. Laut Autocar besitzen beide Varianten außerdem einen kleinen Frunk mit etwa 15 Litern Fassungsvermögen.

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Technisch interessant ist die Hinterachse: Anders als die größeren Elektroautos des Herstellers nutzt der EV2 dort eine Verbundlenkerachse statt einer aufwendigeren Mehrlenkerkonstruktion. Das könnte sich zwar weniger positiv auf die Fahreigenschaften auswirken, schafft aber zusätzlichen Platz im Heck. Diese Bauweise hat laut Autocar noch eine weitere Folge: Ein Allradantrieb ist beim EV2 nicht vorgesehen. Bei den gleichzeitig in Brüssel präsentierten GT-Versionen der Modelle EV3 und EV4 hingegen wird ein solches System angeboten.