Polestar bringt seinen Elektro-Vierer jetzt auch als SUV mit einer klassischen Heckscheibe, die dem bisherigen Coupé-Modell bekanntlich fehlt. Wir gehen in die Details und sagen euch, worauf es bei der Entscheidung zwischen beiden Karosserievarianten wirklich ankommt.
Reichweite: Guter Wert beim Topmodell
Das Topmodell mit Allradantrieb kommt mit seiner 100-kWh-Batterie auf eine Reichweite von bis zu 600 Kilometern. Ein solider Wert für ein Fahrzeug dieser Größe. Zur Reichweite der günstigeren Einstiegsversion mit Hinterradantrieb äußert sich die Mitteilung nicht, ebenso wenig zur Batteriegröße dieser Variante.
Ladeleistung: Solide, aber nicht an der Spitze des Feldes
Polestar bleibt beim 400-Volt-Bordnetz, was die maximale DC-Ladeleistung auf 200 kW begrenzt. Damit liegt der Polestar 4 SUV im Ladetempo hinter Wettbewerbern, die bereits auf 800-Volt-Architekturen mit höheren Spitzenladeleistungen setzen. An der heimischen Wallbox sind bis zu 22 kW möglich, was für regelmäßiges Laden zu Hause komfortabel ausreicht. Praktisch für alle mit eigener Solaranlage oder Wunsch nach Notstromversorgung: Neu unterstützt der Polestar 4 SUV bidirektionales Laden sowie einen eigenen Camping-Mode.
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Preis-Leistung: Das Topmodell ist relativ günstig
Die Einstiegsversion mit Hinterradantrieb und 272 PS startet bei 57.900 Euro, das Topmodell mit Allradantrieb, 544 PS und 100-kWh-Batterie bei 65.900 Euro. Der Aufpreis von 8.000 Euro bringt damit spürbar mehr Leistung, Allradantrieb und die größere Batterie samt höherer Reichweite.
Platz: Klarer Vorteil gegenüber dem Coupé
Hier zeigt der SUV seine Stärke: Das Ladeabteil fasst grundsätzlich 530 Liter und lässt sich durch Umlegen der 40:60 teilbaren Rückbank auf bis zu 1.680 Liter erweitern. Das ist der wohl wichtigste praktische Unterschied zum bisherigen Coupé-Modell und dürfte für Familien oder alle mit regelmässigem Transportbedarf den Ausschlag geben.
Bedienkonzept: Keine neuen Angaben
In Sachen Layout und Infotainment-Architektur unterscheidet sich das SUV nicht von seinem technischen Zwilling. Allerdings gibt es ein feines Detail, was im Aufgebockten die Single- von der Dual Motor-Variante unterscheidet: goldene Sicherheitsgurte sowie eine Applikation am zentralen Drehregler in der Mittelkonsole.
Fazit
Wer bereits mit dem Polestar 4 Coupé geliebäugelt hat, aber mit der fehlenden Heckscheibe oder dem begrenzten Stauraum gehadert hat, bekommt mit dem SUV eine überzeugende Alternative bei technisch identischem Antrieb. Wer dagegen ohnehin mehr auf Optik und weniger auf Alltagstauglichkeit Wert legt, findet im Coupé weiterhin ein eigenständiges Angebot.




















