Bild 3

Toyota bZ4X Touring: Endlich gibt es Preise!

Mehr bZ4X, aber nicht einfach nur größer
Mit dem bZ4X Touring erweitert Toyota sein Elektro-SUV erstmals um eine deutlich praktischere Karosserievariante. Der verlängerte Ableger startet ab 49.990 Euro und bringt nicht nur mehr Platz, sondern auch technische Anpassungen mit. Nach Bestellstart Anfang Februar ist inzwischen die vollständige Preisliste verfügbar, auch wenn der Konfigurator noch auf sich warten lässt. Ab Mai 2026 soll der Touring bei den Händlern stehen.

Der Einführungspreis gilt nur bis Ende März, danach steigt der Einstieg auf 51.990 Euro. Damit positioniert sich der Touring rund 2.000 Euro oberhalb des vergleichbaren bZ4X.

14 Zentimeter, die man merkt
Mit 4,83 Metern Länge wächst der Touring um 14 Zentimeter gegenüber dem Standardmodell. Auch die Höhe legt leicht zu, während der Radstand unverändert bleibt. Der Zugewinn schlägt sich vor allem im Gepäckraum nieder: 669 Liter bedeuten ein deutliches Plus gegenüber den 452 Litern des normalen bZ4X und sogar mehr als ursprünglich angekündigt.

Bild 6

Optisch setzt Toyota auf einen robusteren Auftritt. Kratzschutzleisten aus Hartplastik, schwarze Felgen, Dachreling und neue Farben wie Brilliant Bronze unterstreichen den Outdoor-Charakter.

Weniger Varianten, dafür mehr Leistung
Während der bZ4X mit drei Motorisierungen angeboten wird, reduziert Toyota das Angebot beim Touring auf zwei Versionen. Die schwächere Basis entfällt, dafür wächst die Leistung im Allradmodell deutlich. Statt 252 kW stehen hier 280 kW Systemleistung zur Verfügung.

Der Allradantrieb kombiniert zwei 165-kW-Motoren, deren Leistung elektronisch auf 280 kW begrenzt wird. Damit sind Anhängelasten von bis zu 1.500 Kilogramm möglich. Für Traktion abseits befestigter Straßen sorgen spezielle Fahrmodi sowie eine Grip-Control-Funktion, die automatisch eine niedrige, konstante Geschwindigkeit hält.

Bild 4

Okaye Ladeperformance und größere Batterie
Im Touring arbeitet ein leicht größerer Akku mit 71 kWh netto statt 69 kWh. Geladen wird serienmäßig mit 11 kW AC, in der Topversion stehen 22 kW zur Verfügung. Am DC-Schnelllader sind bis zu 150 kW möglich, wodurch sich der Ladehub von zehn auf 80 Prozent in 28 Minuten erledigen soll. Das ist leider nicht mehr ganz so zeitgemäß, da der ID.7 torkonditioniert seine 180kW gut schafft. Wir denken, dass die bZ4X Plattform ein dringendes Update nötig hat.

Wärmepumpe und Batterie-Vorkonditionierung gehören zur Serie und sollen besonders im Winter für stabile Ladeperformance sorgen.

Umfangreiche Serienausstattung
Bereits die Einstiegslinie Teamplayer bringt eine umfangreiche Ausstattung mit. Dazu zählen Matrix-LED-Scheinwerfer, 18-Zoll-Felgen, elektrische Heckklappe, 14-Zoll-Infotainment mit Navigation, Rückfahrkamera, Sitz- und Lenkradheizung, Wärmepumpe sowie zahlreiche Assistenzsysteme wie ACC, Spurhalteassistent und Totwinkelwarner.

Bild 5

Die Ausstattung Lounge bleibt ausschließlich dem Allradmodell vorbehalten und ergänzt unter anderem 20-Zoll-Felgen, Glasdach, belüftete Sitze, kamerabasierten Innenspiegel, 22-kW-Lader und zusätzliche Assistenzsysteme.

Viel Garantie und wenig Aufpreisliste
Toyota bleibt seiner Strategie treu und gewährt auf die Batterie zehn Jahre beziehungsweise 250.000 Kilometer Garantie inklusive Kapazitätsschutz bis 70 Prozent. Optional lässt sich ein Wartungspaket buchen, das Inspektionen und Hauptuntersuchung abdeckt.

Die Optionsliste fällt überschaubar aus. Neben einer Anhängerkupplung und einem JBL-Soundsystem gibt es zum Leasingstart sogar eine 11-kW-Wallbox als Bonus.

Mehr Raum für die Praxis
Der bZ4X Touring ist weniger Lifestyle-Ableger als vielmehr eine funktionale Erweiterung des Elektro-SUV. Mehr Platz, stärkere Allradleistung und akzeptable Ladeperformance treffen auf Toyotas typische Garantieoffensive. Damit dürfte der Touring vor allem für Familien und Outdoor-orientierte Nutzer interessant werden, die beim bisherigen bZ4X vor allem den Kofferraum vermisst haben.