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VW ID. Aura L5: Der elektrische Passat für China – warum nicht auch für Europa?

Volkswagen zeigt mit dem ID. Aura L5, wie ein elektrischer Passat für China aussehen könnte. Die knapp 4,90 Meter lange Limousine kombiniert eine flache Silhouette mit moderner Elektrotechnik. Ein Europa-Start ist bislang nicht angekündigt.

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Elegante Limousine statt SUV

Mit rund 4,88 Metern Länge liegt der ID. Aura L5 in der klassischen Mittelklasse. Seine flache Dachlinie erinnert eher an einen Arteon als an einen traditionellen Passat. Schmale Leuchten, eine geschlossene Front und eine große Heckklappe prägen das Design. Gerade die weit öffnende Heckklappe könnte im Alltag praktisch sein.

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211 PS und neue China-Plattform

Unter der Karosserie steckt die speziell für China entwickelte CMP-Plattform. Laut chinesischen Zulassungsdaten leistet der Elektromotor 155 kW (211 PS), die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 175 km/h. Als Energiespeicher ist eine Lithium-Eisenphosphat-Batterie vorgesehen. Konkrete Angaben zu Kapazität, Reichweite und Ladegeschwindigkeit stehen noch aus.

Digitaltechnik für China

Der ID. Aura L5 setzt auf eine für China entwickelte Elektronikarchitektur. Auch moderne Assistenzfunktionen sind vorgesehen. Damit unterstreicht Volkswagen, wie eigenständig die neuen Elektromodelle für den chinesischen Markt inzwischen entwickelt werden.

Warum nicht auch für Europa?

In Deutschland übernimmt der größere ID.7 bereits die Rolle einer elektrischen Reiselimousine. Ein etwas kompakterer, womöglich günstigerer ID. Aura L5 könnte dennoch interessant sein – gerade für ehemalige Passat- und Arteon-Fahrer. Ob der Wagen preislich tatsächlich attraktiv wird, lässt sich ohne offizielle Preisangaben noch nicht beurteilen.

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