Laut Aussagen von Alpine-Chef Philippe Krief, gab es innerhalb des Unternehmens unterschiedliche Vorstellungen über die Gestaltung des neuen 2+2-Sportwagens. Während ein Teil der Designer die markante Keilform der historischen A310 aufgreifen wollte, bevorzugten andere eine vollständig neue Formensprache. Inzwischen steht wohl fest: Das Serienmodell soll einen eigenständigen, ausgesprochen modernen Auftritt erhalten.
Gemeinsame Technik mit der elektrischen A110
Technisch wird sich der neue Viersitzer die Alpine Performance Platform (APP) mit der nächsten Generation der A110 teilen. Die speziell für sportliche Fahrzeuge entwickelte Architektur ermöglicht unterschiedliche Karosserievarianten und Antriebskonzepte.
Die elektrische A110 soll voraussichtlich 2027 erscheinen. Sie setzt auf eine 800-Volt-Architektur, zwei Elektromotoren an der Hinterachse und eine ungewöhnliche Batterieanordnung, die eine niedrige Sitzposition und sportliche Gewichtsverteilung ermöglichen soll.
Beim größeren 2+2-Modell dürfte die Alltagstauglichkeit stärker im Vordergrund stehen, ohne dass Alpine den sportlichen Anspruch aufgeben möchte. Konkrete Leistungsdaten, Preise und einen Marktstart hat der Hersteller bislang nicht bekannt gegeben.
Was wird aus der Alpine A310 Vision?
Auf dem Pariser Autosalon 2026 hatte Alpine mit der A310 Vision gezeigt, wie eine zeitgemäße Interpretation des Klassikers aussehen könnte. Die Studie verbindet die flache, keilförmige Silhouette des Originals mit modernen Gestaltungselementen.

Für Alpine-Chef Krief besitzt die A310 allerdings nicht dieselbe internationale Strahlkraft wie die A110. Während letztere weltweit als Sportwagenikone bekannt sei, werde die A310 vor allem von französischen Enthusiasten und Kennern geschätzt.
Ganz vom Tisch ist eine Rückkehr trotzdem nicht. Alpine denkt über eine streng limitierte Kleinserie im Stil der A310 Vision nach. Eine Entscheidung darüber gibt es bislang nicht.
Erst die A110, dann der Viersitzer
Welche Neuheit nach der elektrischen A110 auf den Markt kommt, ist ebenfalls noch offen. Alpine will zunächst beobachten, wie sich der neue Zweisitzer verkauft und wie sich Bekanntheit, Nachfrage und Wirtschaftlichkeit des Händlernetzes entwickeln.




