Stellantis und Leapmotor haben am 16. Oktober offiziell den Produktionsstart des elektrischen B10 im spanischen Saragossa bekannt gegeben. Für die beiden Unternehmen ist das ein wichtiger Schritt: Aus der Zusammenarbeit zwischen dem europäischen Autokonzern und dem chinesischen Elektroautohersteller wird nun ein gemeinsames Industrieprojekt auf europäischem Boden.
Ein Chinese aus Spanien
Im Stellantis-Werk Saragossa läuft der Leapmotor B10 künftig neben dem Opel Corsa, dem Peugeot 208 und dem Lancia Ypsilon vom Band. Der Standort wurde wegen seiner vorhandenen Produktionskapazitäten, Fertigungsqualität und Erfahrung ausgewählt.
Für Leapmotor ist die europäische Fertigung ein wichtiger Baustein seiner internationalen Expansion. Statt ausschließlich Fahrzeuge aus China zu importieren, nutzt das Unternehmen jetzt auch die industrielle Infrastruktur seines Partners Stellantis.
Stellantis liefert die Fabrik, Leapmotor die Technik
Die Arbeitsteilung ist klar: Stellantis bringt Produktionskapazitäten, Qualitätsstandards und sein Wissen über europäische Märkte ein. Leapmotor steuert seine Elektroauto-Technologie und Entwicklungskompetenz bei.
Die Partnerschaft geht dabei über die reine Fahrzeugmontage hinaus. Beide Unternehmen wollen ihre jeweiligen Stärken nutzen, um Elektroautos für europäische Kunden wettbewerbsfähiger und erschwinglicher zu machen.
Quelle: Stellantis

