Der Opel Monza war von 1978 bis 1986 das große Coupé der Marke. Eine elektrische Neuauflage könnte den eleganten Auftritt mit einer praktischen Heckklappe und der Reichweite eines modernen Reiseautos verbinden. Unser Entwurf übersetzt die lange Haube und die flache Dachlinie in ein eigenständiges Elektro-Coupé.

Vom GSE zum elektrischen Reise-Coupé
Der Monza GSE setzte mit seinem 3,0-Liter-Sechszylinder und 180 PS die sportliche Spitze. Eine neue Version müsste den Klassiker nicht kopieren. Wir würden den Namen vielmehr als Anlass nehmen, ein großes Coupé mit klarer Opel-Formensprache und Platz für längere Reisen zu entwerfen.

Opel zeigte 2013 bereits ein Monza Concept mit Flügeltüren und elektrifiziertem Antrieb mit Range Extender. Eine Serienversion blieb aus. Unser Entwurf knüpft an die Idee eines eigenständigen Monza an, übersetzt sie aber in ein reines Elektroauto.

Flache Form, praktische Heckklappe
Die lange, flache Silhouette erinnert an das historische Coupé, während ein durchgehendes Lichtband und eine moderne Frontgrafik den Auftritt in die Gegenwart holen. Die große Heckklappe bleibt bewusst Teil des Konzepts: Ein Monza sollte nicht nur elegant aussehen, sondern auch Gepäck für eine längere Reise aufnehmen können.

Der Entwurf setzt auf eine breite Spur, kräftige Schultern und eine klare Seitenlinie. Das Heck greift die Coupéform auf, ohne den Innenraum vollständig zu opfern. So wäre der Monza Electric eher ein sportlicher Gran Turismo als ein kompromissloser Zweisitzer.

80-kWh-Akku und bis zu 400 PS als Zielbild
Für einen elektrischen Monza wäre ein Akku mit rund 80 kWh eine denkbare Basis. Einmotorige Varianten könnten bei etwa 200 PS starten, während ein leistungsstarker Monza GSE mit zwei Motoren auf rund 400 PS käme. Eine maximale DC-Ladeleistung von bis zu 250 kW würde den Reisefokus ergänzen. Diese Eckwerte sind unsere Vorstellung und keine bestätigte Opel-Planung.

Im Innenraum könnte Opel digitale Anzeigen mit einer übersichtlichen Bedienung und hochwertigen Materialien kombinieren. Der Fahrerplatz sollte sportlich wirken, aber auch auf langen Strecken bequem bleiben. Für ein großes Coupé wären außerdem eine brauchbare Rückbank und ein variabler Gepäckraum wichtig.

Ein neuer Monza braucht Eigenständigkeit
Die Designstudie sollte keine nostalgische Kopie werden. Sie müsste vielmehr zeigen, dass ein Elektroauto nicht zwangsläufig als SUV gezeichnet werden muss. Ein langes, flaches Coupé mit Heckklappe könnte dem Monza-Namen eine eigene Rolle im Opel-Programm geben.
Ob Opel den Namen Monza noch einmal elektrisch aufgreift, ist offen. Unser Konzept zeigt, wie ein modernes Coupé klassische Proportionen, Alltagstauglichkeit und einen leistungsfähigen E-Antrieb zusammenführen könnte.
Bildquelle: Sezer Design







